Wärmepumpen, Erdwärme und Co.
Erneuerbare Energien stellen eine viel versprechende Alternative dar, um wenigstens einen Teil der benötigten Energiezufuhr aus Ressourcen zu schöpfen, die als unerschöpflich gelten: Die Rede ist von Solarwärme, Windkraft, Erdwärme, Wärmepumpen und Co. Die staatlich geförderten Projekte verfolgen ein Ziel, welches sich bereits länger in den Nachrichten hält als jedes andere Thema: Der Kampf gegen Klimawandel und seine Folgen.
Noch ist unklar, ob die von einigen Wissenschaftlern skizzierten Horrorprognosen wirklich eintreten, auf der anderen Seite weigern sich andere Wissenschaftler sogar, bei dem Klimawandel von einer "Klimakatastrophe" zu sprechen. Fest steht allerdings, dass dringend gegenwärtige Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um der Umwelt und Natur - und damit letztlich uns selbst - die Zukunft zu sichern.
Die Umstellung auf erneuerbare Energien soll bis 2020 so ausgefeilt sein, dass ein Drittel der deutschen Stromzufuhr von erneuerbaren Energien bestritten werden kann. Solarwärme und Erdwärme sind derzeit zwar häufig verwendete Begriffe, dennoch können sich viele die dahinter verborgenen Mechanismen nicht ganz erklären. Vor allem bei der Erdwärme bleiben nicht wenige Restfragen, die es zu beantworten gilt, wenn bis 2020 die angestrebte Zielsetzung erreicht werden soll.
Unter Erdwärme (Fachbegriff: Geothermie) wird jene Wärme verstanden, die in einem Teil der obersten Erdkruste gespeichert ist. Durch Wärmepumpen kann dem Erdreich (1,2 – 1,4 m Tiefe) die Wärmeenergie entzogen werden und in Wärmepumpenheizungen verfügbar gemacht werden. Wärmepumpenheizungen erhöhen die Temperatur auf ein entsprechendes Maß, so dass sie zum Heizen von z.B. Gebäuden verwendet werden kann.
Erdwärme kann des Weiteren aber auch für die Erzeugung von Strom verwendet werden, sowie auch in Kraft-Wärme-Kopplungen. Die regenerativen Energien sollen dazu beitragen das Bewusstsein der Menschen wieder mehr dem Weitblick zu widmen. Die staatliche Förderung dieser Projekte soll ihren Beitrag dazu leisten. Auch wenn die Anschaffung von z.B. Solarenergie recht kostspielig wirkt, zahlt sie sich schneller aus als gedacht, zumal dass EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) festlegt, dass eine Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom über 20 Jahre erfolgt.