Tiergerechte Haltung in Großstadtwohnungen

Sie interessieren sich für umweltfreundliche Technologien? Ihnen liegt Naturschutz und die Umwelt am Herzen? Natürlich, sonst wären Sie nicht auf unserer Seite gelandet. Aber wie sieht es mit Ihrer Tierliebe aus? Schließlich gehört mehr zu einem umweltfreundlichen Dasein als sich nur mit Themen wie Wasserschutz und Mülltrennung zu befassen.

Viele Menschen schrecken vor der Tierhaltung in der Stadt zurück, da sie in Wohnungen zur Miete  leben, die sie selbst als zu klein erachten für einen Vierbeiner. Wir finden aber: Es kommt nur auf die Organisation und das Timing an. Wäre doch schade, wenn echte Hundeliebhaber auf die Tierhaltung verzichten würden, nur weil sie in Mietwohnungen in Großstädten sitzen und deswegen die Hunde im Tierheim versauern. Lesen Sie im Folgenden unsere Ratschläge zur tiergerechten Haltung speziell für Mietwohnungen.

Das Beste (und leider auch das kostspieligste) wäre natürlich, einen Hundesitter einzustellen. Ähnlich wie ein Babysitter kümmert er sich um alles, was so um den Schützling anfällt. Der Preis dafür ist allerdings recht sportlich. Vielleicht können Sie aber auch durch einen Aushang im Supermarkt um die Ecke bewirken, dass sich Hundebesitzer zusammenfinden und eine Art „Schichtplan“ erstellt wird. So kann es zwar sein, dass Sie an einem Vormittag mit vier Hunden oder mehr ihren Spaziergang machen, aber dafür können Sie sicher sein, dass Ihr Hund genug Bewegung hat. Der tägliche Freilauf ist für den Hund nämlich unabdingbar.

Es spielt keine Rolle, wie groß Ihre Mietwohnung ist. Meistens halten sich Hunde im Haus eh nur auf sehr begrenztem Raum auf. Wichtig ist vielmehr, dass die Hunde zweimal täglich für mindestens eine Stunde sich austoben können. Auch soziale Kontakte zu anderen Hunden und der Besuch von Hundespielplätzen oder ähnlichem haben sich als wichtig für den Vierbeiner erwiesen.

Eventuell kann man mit dem Arbeitgeber auch darüber reden, den Hund teilweise mit an die Arbeit zu nehmen, damit er nicht zu lange alleine ist tagsüber. Wichtig ist nur, dass der Hund genügend Freilauf hat. Wenn Sie diese Tipps im Hinterkopf behalten, steht einer artgerechten Haltung in Ihrer Mietwohnung nichts mehr im Wege.